| Veranstaltung: | WV LTW 2027 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 3.1.2. Wahl der offenen Plätze (2) |
| Antragsteller*innen: | Dominic Hallau (KV Bielefeld) Dominic Hallau (KV Bielefeld) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 29.09.2026, 18:38 |
BDK - B6: Dominic Hallau
Selbstvorstellung
Liebe Freund*innen,
leider kann ich heute nicht persönlich bei euch sein, weil ich als Co-Vorsitzender der GRÜNEN OWL an anderer Stelle Verpflichtungen habe. Umso mehr freue ich mich, mich auf diesem Weg um euer Vertrauen zu bewerben: Ich möchte unseren wunderbaren Kreisverband erneut auf der Bundesdelegiertenkonferenz vertreten.
Hinter uns liegt ein gutes Jahr für BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN. Mit Cem Özdemir stellen wir in Baden-Württemberg den Ministerpräsidenten. In Sachsen-Anhalt haben wir ein Rekordergebnis erzielt. Und in Niedersachsen tragen so viele (Ober-)Bürgermeister*innen und Landrät*innen grüne Verantwortung wie noch nie. Diesen Rückenwind möchte ich mit euch in einen erfolgreichen Parteitag übersetzen.
Dazu gehört, das Votum der Urabstimmung zu respektieren und die beschlossenen Satzungsänderungen vollständig umzusetzen und mit Leben zu füllen. Dazu gehört, Franziska Brantner und Felix Banaszak als Bundesvorsitzende wiederzuwählen und den Kurs fortzusetzen, den sie gemeinsam mit Britta Haßelmann und Katharina Dröge eingeschlagen haben. Und dazu gehört, Beschlüsse zu fassen, die auf die aktuelle Lage eine klare Antwort geben und in der Breite der Bevölkerung verstanden werden. Genau darum geht es (hoffentlich) im Leitantrag: Verantwortung übernehmen, Orientierung geben, Vertrauen gewinnen.
Besonders einbringen möchte ich mich bei den Themen Wirtschaft und Digitalisierung. Ich arbeite seit 25 Jahren als Softwareentwickler in der Wirtschaft und weiß aus eigener Erfahrung, was Unternehmen und Beschäftigte brauchen: Verlässlichkeit, schnelle Verfahren und eine Politik, die Innovation ermöglicht statt sie zu verwalten. Eine starke Wirtschaft und faire Chancen sind für uns GRÜNE kein Widerspruch. Klimaschutz ist das größte Modernisierungsprogramm unserer Zeit, und wenn wir es richtig anpacken, entstehen die guten Arbeitsplätze der Zukunft hier bei uns, gerade im Mittelstand, der OWL so stark prägt.
Bei Digitalisierung und KI müssen wir den Anspruch haben, sie selbst zu gestalten, statt sie uns von wenigen großen Konzernen diktieren zu lassen. Das heißt für mich: digitale Souveränität für Europa, offene Standards und Open Source gerade in der öffentlichen Verwaltung, eine digitale Verwaltung, die den Menschen Wege erspart, und klare Regeln für KI, die Vertrauen schaffen, ohne Innovation auszubremsen. Aus der Praxis weiß ich, wo gut gemeinte Politik an der technischen Realität scheitert. Diese Perspektive möchte ich in die Beratungen einbringen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir erneut euer Vertrauen schenkt.