| Veranstaltung: | WV LTW 2027 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2.3. Wahl der/des Kandidat*in für den Landtagswahlkreis 93 |
| Antragsteller*in: | Simone Lux |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 28.09.2026, 16:01 |
WK 93 - B1: Simone Lux
Selbstvorstellung
Liebe Freundinnen und Freunde,
ich könnte darüber schreiben, wie viel Prozent die AfD gerade hat. Darüber, dass immer mehr Jugendliche rechts wählen. Darüber, dass Kinder in Armut aufwachsen oder darüber, dass mir die Klimakrise ganz persönlich verdammt viel Angst macht.
Aber eigentlich habe ich davon gerade die Schnauze voll.
Ich habe viel mehr Lust auf Anpacken und Wahlkampf. Darauf, Menschen zusammenzubringen, Ideen zu entwickeln und gemeinsam dafür zu kämpfen, dass es anders wird.
Denn bei all dem, was gerade schwierig ist, glaube ich ziemlich fest daran, dass wir Grünen Zukunft können.
Wir können Politik gestalten, wir können Menschen für eine Idee begeistern, Mehrheiten organisieren und Dinge verändern. Wir haben das in den letzten Jahren immer wieder gezeigt und gerade jetzt gibt es dafür Rückenwind.
Menschen in ganz Deutschland merken, dass wir Zukunft können. Unsere Umfragewerte steigen. Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt den Wiedereinzug in die Landtage geschafft, bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen gute Ergebnisse erzielt, stellen Oberbürgermeister*innen und haben auch in Baden-Württemberg gezeigt, dass grüne Politik vor Ort gewinnen kann.
Und jetzt? Jetzt ist NRW dran.
Zukunft heißt für mich: Es muss für alle möglich sein, mitzumachen.
Denn auch hier haben wir in den vergangenen Jahren gezeigt, was möglich ist, wenn wir Verantwortung übernehmen.
Wir haben den Kohleausstieg im Rheinischen Revier auf 2030 vorgezogen und den Ausbau der erneuerbaren Energien massiv beschleunigt. Nordrhein-Westfalen ist inzwischen bundesweit Spitzenreiter bei den Genehmigungen für Windenergieanlagen. Mit dem Wahlalter 16 können bei der nächsten Landtagswahl erstmals 16- und 17-Jährige mitentscheiden. Und wir haben mit dem Sozialticket zum Deutschlandticket dafür gesorgt, dass Mobilität nicht am Geldbeutel scheitern muss.
Das ist für mich der Punkt: Grüne Politik ist nicht nur eine Idee davon, wie die Zukunft einmal aussehen könnte. Wir fangen an, sie zu bauen.
Und jetzt können wir noch weitergehen.
Für mich heißt Zukunft, dass alle die Möglichkeit haben, mitzumachen. Dass Bildung nicht vom Elternhaus abhängt. Dass Kinder und Jugendliche gute Chancen haben und niemand auf der Strecke bleibt, weil das Geld für den Sportverein, die Busfahrt oder den nächsten Ausflug fehlt. Dass Menschen sich ihren Alltag leisten können und dass Teilhabe nicht am Geldbeutel scheitert.
Und genauso heißt Zukunft für mich, dass Menschen Politik selbst mitgestalten können.
Ich will nicht, dass Jugendliche nur gefragt werden, was sie von Politik halten. Ich will, dass sie ihren Stadtteil mitgestalten. Ich will, dass Menschen nicht nur alle paar Jahre ein Kreuz machen, sondern erleben, dass ihre Ideen etwas verändern können.
Genau deshalb habe ich Lust auf diesen Wahlkampf.
Ich will den Rückenwind nicht einfach mitnehmen und hoffen, dass er bis zur Landtagswahl reicht. Ich will ihn nutzen.
Für einen Wahlkampf, der Lust auf Zukunft macht. Der zeigt, was wir in NRW noch vorhaben. Und der Menschen nicht nur davon überzeugt, einmal Grün zu wählen, sondern sie dafür gewinnt, gemeinsam mit uns für Veränderung zu kämpfen.
Denn für mich ist ein Wahlkampf dann erfolgreich, wenn Menschen anfangen, gemeinsam mit uns für etwas zu kämpfen.
Wenn jemand zum ersten Mal zu einer Grünen Veranstaltung kommt. Wenn Jugendliche anfangen, ihren eigenen Stadtteil mitzugestalten. Wenn aus einem Gespräch an der Haustür eine Idee wird. Wenn aus einer Idee eine Initiative wird. Wenn Menschen merken: Ich kann hier tatsächlich etwas verändern.
Und deshalb fange ich hier an: in Bielefeld
In den vergangenen zwei Monaten bin ich mit meiner Zuhörkampagne an mehr als 1.000 Haustüren gegangen.
Ich habe geklingelt, gefragt und zugehört. Ich wollte wissen, was die Menschen hier beschäftigt und was sie sich für die nächsten Jahre wünschen. Ich hatte schöne Erlebnisse und weniger schöne Erlebnisse und habe sehr unterschiedliche Antworten bekommen.
Aber vor allem habe ich gemerkt, wie viel Lust auf Veränderung da ist.
Menschen, die sich Gedanken darüber machen, wie ihr Stadtteil in zehn Jahren aussehen soll. Eltern, die wollen, dass ihre Kinder gute Chancen bekommen. Jugendliche, die eigene Ideen für ihren Stadtteil haben. Menschen, die sich eine bessere Anbindung wünschen, bezahlbare Wohnungen, mehr Grün oder einfach Orte, an denen ihre Kinder nach der Schule sein können.
Und genau da möchte ich ansetzen.
Ich will Menschen gewinnen, die bisher vielleicht noch nie auf einer Grünen Veranstaltung waren. Jugendliche, die Lust haben, sich einzumischen. Menschen, die nicht glauben, dass Politik etwas mit ihrem Alltag zu tun hat. Und Menschen, die vielleicht gerade anfangen, wieder daran zu glauben, dass Veränderung möglich ist.
Also, lasst uns Zukunft in Nordrhein-Westfalen machen.
Liebe Grüße
Simone
Weitere Informationen zu mir und meinen Themen findet ihr hier: https://ltw.gj-nrw.de/
Bei Fragen, meldet euch gerne.